Hexenringe und andere leckere Sachen

17. September 2008

Letztes Wochenende habe ich zum ersten mal nach langen Jahren wieder einen Hexenring mit Wiesenchampignons gesehen. Ich hatte nur mein Makrobjektiv dabei und hätte eine mittlere Leiter gebraucht um den gut ausgeprägten Ring von oben aufzunehmen, deshalb nur als zwei Halbkreise. Der Hexenring hatte eine Durchmesser von ca. 1,2m. Innerhalb des Ringes wuchs das Gras deutlich kräftiger als außerhalb.

n.2008.09.12-17.06.28  n.2008.09.12-17.09.30 n.2008.09.12-17.06.56

n.2008.09.12-17.07.06 n.2008.09.12-17.10.16 n.2008.09.12-17.13.30

Heute haben wir uns nachmittags dann mal aufgemacht um im Wald nach Pilzen zu schauen – nichts. Im Wald fanden wir außer ein paar vertrockneten Kremplingen,  wunderschönen frischen Fliegenpilzen und ein paar Ziegenbärtle nichts. Offensichtlich wurden im letzten Jahr zu viele leckere Steinpilze aus dem Wald herausgetragen, so daß sich dieser erst wieder erholen muß. Statt dessen fanden wir auf den Wiesen unterhalb zweier winziger Birken eine große Anzahl an Rotkappen.

n.2008.09.17-17.11.42 n.2008.09.17-17.18.06 n.2008.09.17-17.15.16

Obzwar die Pilze beim Braten eine fast schwarze Färbung annehmen, war es eine leckere Abwechslung vom üblichen Speiseplan. Und ich habe mich zum ersten und vermutlich letzten Mal in diesem Jahr an Pilzen satt gegessen.

Ochsenkotelett – Cote du Boeuf

14. Februar 2008

Nach langem Sehnen Warten konnte ich mir nach meinem Besuch im Elsaß einen lang gehegten Wunsch erfüllen. Es gab mal wieder ein Ochsenkotelett. Das letzte hatte ich auf Mallorca verspeist.

Man muss dazu sagen, dass dieses Fleischstück so in Deutschland nicht geschnitten wird, seit BSE ist es ohnehin schwer, vermeintlich kontaminiertes Fleisch, das Stück liegt am Rückenmarkskanal, zu bekommen.

Ein befreundeter Fleischermeister sagte:

In Deutschland wäre ohnehin kaum Jemand bereit das Fleisch zu bezahlen

Doch – ich, natürlich nicht jeden Tag, aber hin und wieder.

Ochsenkotelett - Bild 1 Ochsenkotelett - Bild 2 Ochsenkotelett - Bild 3 Ochsenkotelett - Bild 4
Ochsenkotelett - Bild 5 Ochsenkotelett - Bild 6 Ochsenkotelett - Bild 7 Ochsenkotelett - Bild 8

Wir hatten zwei schöne Ochsenkoteletts, für ca 47 € erworben, das Gewicht betrug insgesamt 2,8 kg. Schaut man sich die Rechnung an, wird man sehen, das dort Jungrind (Jeune Bovin) steht, aber an der Fleischtheke im super Ü stand Cote du Beauf angeschrieben.

Nun zur Zubereitung. Leider brachte googeln kaum eine akzeptable Information zur Bratzeit, deshalb hier meine Daten für eine ca 1,3 kg schwere und ca. 4-5cm dicke Scheibe Ochsenkotelett:

  1. Den Backofen auf 160 °C vorheizen.
  2. Das Fleisch am Knochen einschneiden, aber nicht vollständig auslösen, hier soll nur die Hitze gut hineinkommen.
  3. Das Fleisch von jeder Seite für ca. 5 min scharf anbraten.
  4. Nun für ca. 30 min in den Backofen stellen.
  5. Dann den Ofen ausschalten und die Ofentür öffnen, das Fleisch für ca. 5 min ruhen lassen.
  6. Fleisch herausnehmen, auslösen, schräg in Scheiben von ca. 10 mm Dicke schneiden und mit Salz und Pfeffer nach Bedarf würzen.
  7. Den ausgetretenen Fleischsaft in der Pfanne mit Salz und Pfeffer abschmecken, etwas Worchestersauce hinzufügen und dann über das Fleisch geben.

Wir aßen zum Fleisch einen Tomatensalat und ein klein wenig Weißbrot.

Der Frühling ist da!

6. Februar 2008

Seit letzter Woche ist IMHO auch im Wald der Winter vorbei. Bei uns im Garten blühen die Winterlinge und die Schneeglöckchen sind auch schon da. In den Abendstunden oder am frühen Morgen kann man Gänse auf dem Weg nach Norden beobachten.

Winterlinge 01 Winterlinge 02 Schneeglöckchen Gänse

Einzig den endgültigen Frühlingsboten, den roten Milan, habe ich noch nicht gesehen.

Passbild wieder auf der Seite

16. Januar 2008

In Deutschland das Land der Dichter und Denker schrieb ich am 18. Juli 2007 über einen Rechtsanwalt, der bei einem Photographen ein Bild in Auftrag gegeben hatte, wobei er die Benutzung im Internet explizit angab und auch bezahlte. Wie es kommen mußte, gab es Ärger, als eben dieser Anwalt sein Bild auf seiner beruflich genutzten Seite verwendete.

Nicht das ich ein besonderer Freund seines Standes wäre, aber aus Sicherheitsgründen nahm ich damals mein Bild von der Seite. Wobei ich mir fest vornahm mal mit meiner Photographin zu sprechen. Am 5.10.2007 war ich in Weimar und ging bei ihr vorbei.

Nach kurzer Erläuterung meines Anliegens, Verwendung eines von ihr angefertigten Bewerbungsbildes auf meinem Blog und meiner Homepage, gab sie mir ihr OK. Das Gespräch verlief absolut unkompliziert, sie sagte: “wir wollen nur gefragt weden, dann ist die Nutzung möglich”.

Meine Photographin ist eine junge Frau, die mit moderner Technik arbeitet, trotzdem aber einen Photographie-Stil betreibt, der mir sehr zusagt. Neuerdings bietet sie auch die Dienstleistung Foto auf Leinwand an. Unter folgender Adresse kann man sie finden:

foto-ludwig-weimar

Leider hatte ich Ende letzten Jahres relativ wenig Zeit, so dass ich die Änderungen an den Seiten erst heute vorgenommen habe. Nun ist mein Bild wieder im Impressum zu finden.

Im Wald nur dünne Leitungen

10. Januar 2008

Gestern habe ich bei CONGSTAR eine Meldung abgegeben, dass die als DSL6000 bestätigte und bezahlte Leitung durch eine “Portbremse” nur als DSL3500 angeschlossen ist, siehe auch Die DSL-freie Zeit zwischen den Jahren ist vorbei vom 7.01.2008.

Wir haben Ihre Angaben geprüft. Bei Ihnen ist nur eine DSL Verfügbarkeit von 3073 kbit/s möglich.

Die Angaben der Fritz Box über eine tatsächliche Leistungskapazität von 8150 kbit/s, beziehen sich nur auf die Fitz Box. Diese ist für- bis zu dieser DSL Geschwindigkeit- ausgelegt.

Die Antwort von CONGSTAR, wobei mich die Rechtschreibfehler vermuten lassen, dass es sich hierbei sogar um eine Nichtstandardnachricht handelt, beinhaltet zumindest ansatzweise richtige Informationen! Die Hilfe der Fritzbox sagt zu eben diesem Thema:

  1. Leitungskapazität: Die auf der Leitung physikalisch maximal mögliche Übertragungsrate.
  2. ATM-Datenrate: Die “ATM-Datenrate” ist die tatsächlich auf der Leitung eingestellte Bitrate. Mit dieser Geschwindigkeit werden die Daten auf der Leitung übertragen.
  3. Leitungsdämpfung: Rate (in dB), um die das Signal bei der Übertragung abgeschwächt wird.

Die Leitungskapazität von 8.150 kBit/s wäre nur möglich, wenn ich direkt neben der Knotenvermittlungsstelle sitzen würde. Stellt somit also doch nur einen theoretischen Wert dar. Die ATM-Datenrate ist die tatsächlich erreichte/bereitgestellte Rate.

Der Knackpunkt bei meinem Anschluss liegt hier: die Fritzbox meldet eine Leitungsdämpfung von 36dB. Schaut man nun bei wikipedia nach, stellen einige Anbieter, wie bspw. die Telekom bis DSL6000, ihre Leitungen in Abhängigkeit von der Leitungsdämpfung auf einen festen Wert ein, also doch Portbremse. Ab DSL16000 verwendet die Telekom die ratenadaptiven Schaltung, dort wir je nach aktuellen Bedingungen eine maximal mögliche Rate ausgehandelt.

Leider berechnet die Telekom die Leitungsdämpfung mit Hilfe der technischen Ausstattung also bspw. Leitungsquerschnitt und Leitungsführung (siehe Kontes-Orka-Leitungsdatenbank). Und sie werden niemals mehr Bandbreite einstellen als laut Liste möglich sind.

Die “Risikoschaltung” der Telekom erlaubt an Anschlüssen mit einem Dämpfungsmaß von 20,1 .. 31,7 dB nur Übertragungsraten vom 3.072 kBit/s. Da hab ich ja mal Glück gehabt, theoretisch kann ich nur 2.048 kBit/s haben. smile_sniff

Fazit: Manche Anbieter berechnen die Dämpfung nicht so “sicher” wie der Rosa Riese, damit können sich bei diesen Anbietern auch höhere Übertragungsraten einstellen lassen.

Lösung kaum in Sicht, denn die Anbieter mit eigenen Vermittlungsstellen sind IMHO keine Alternative!

Pages: Prev 1 2 3 4 5 6 7 8 Next